CORELA

Comparison of risk and patients-related benefits in treatment with etanercept by elderly patients with rheumatoid arthritis

Die Rekrutierung von Prüfzentren läuft noch!

Projektleitung: Dr. J. Detert, Prof. Dr. G.‐R. Burmester

Ansprechpartner: Herr Klaus, Frau Pfadenhauer

Gefördert durch den Forschungspreis 2010 der Pfizer GmbH

Hintergrund

Ein Drittel der Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis (RA) haben einen Erkrankungsbeginn nach dem 60. Lebensjahr. Etanercept (ETA) kann signifikant die Erkrankungsaktivität senken und die funktionelle Kapazität nach Entzündungshemmung steigern. Bislang gibt es nur wenige Daten, ob sich durch die Behandlung mit immuninteragierenden Medikamenten das Risiko von älteren Patienten für therapiebezogene Nebenwirkungen erhöht.

Rationale

Untersuchung des Therapieeffektes von ETA auf Lebensqualität, physische Funktion, Schlafqualität, Müdigkeit, Schmerzen, Ernährungsstatus und soziale Aktivität im Vergleich zur klinischen Aktivität gemessen am DAS28 (Disease Activity Score an 28 Gelenken) und Erhebung von Therapierisiken (adverse events) bei älteren RA‐Patienten ≥ 60 Jahre nach 6 und 12 Monaten der Behandlung. Als Kontrollgruppe werden RA‐Patienten ≥ 60 Jahre herangezogen,  die mit einer konventionellen Basistherapie neu eingestellt werden.

Wichtigste Einschlusskriterien

  • Alter 60 plus
  • sichere Diagnose einer RA (ACR Kriterien 1987)
  • Eine nach DGRH-Kriterien indizierte Behandlung mit ETA und/oder DMARDs ist vorgesehen oder hat gerade begonnen (< 4 Wochen)

Methoden

  • Drei Visiten: Baseline, 6, 12 Monate
  • Bis auf DAS28 und die Dokumentation der
  • unerwünschten Ereignisse alles Patientenfragebögen
  • Kontrollgruppe DMARD-Patienten mit RA 60 plus
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